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Kulturzentrum Vierundeinzig, Tirol

Das Gebäude wurde in den frühen 1900er Jahren als Teil einer Lodenfabrik für die Trocknung der Schafwolle errichtet. Im Auftrag von DDr. Esther Banffy wurde das

jahrelang leerstehende Gebäude in den Jahren 1998-99 zu einem Therapie- und Ausbildungszentrum umgebaut. Dabei wurden alle Holzbalkendecken entfernt und

durch Sathlbetondecken ersetzt. Weder die Tragfähigkeit, der statische Raster, noch der Brandschutz entsprachen den neuen Anforderungen.

Für das komplexe Raumprogramm  eines Therapie- und Ausbildungszentrum war eine vollständige Umgestaltung des Gebäudes erforderlich. Nur die Außenwände und

das Dach blieben bestehen.  Im 2. Obergeschoss wurde ein großer Turnsaal eingebaut, dessen Decke mit unterspannten Stahlträgern frei über die gesamte Gebäudetiefe

gespannt ist. Nach Außen wurden lediglich ein großer Erker auf der Straßenseite und ein kleiner Erker auf der Hofseite angebaut und das Dachgeschoss Richtung Osten

vergrößert. Ansonsten blieb das Gebäude in seiner ursprünglichen Erscheinung erhalten. Im Jahr 2013 erwarb die Familie Weiss-Schletterer das Gebäude und funktionierte

es zu einem multifunktionalen Veranstaltungszentrum um.

Im großen Saal des 2. Obergeschosses wird heute getanzt, musiziert und gefeiert. Die vorherige Raumaufteilung des Therapie- und Ausbildungszentrums konnte von den

neuen Besitzern ohne Umbauten für den neuen Zweck genutzt werden. So stehen heute eine Reihe von kleineren Sälen für verschiedene Veranstaltungen jeglicher

Größenordnung, Räume für Büros und Werkstätten, Wohn- und Übernachtungsmöglichkeiten für Künstler und auch eine Wohnung für die Eigentümerfamilie zur Verfügung.

 

Bauherr:                                       DDr. Esther Banffy

Baufirma:                                     Huter und Söhne

Bauplatz:                                      Hallerstrasse 41 - Innsbruck

Baukosten:                                   ca. 1,5 Mio. €

Umbauter Raum:                        12.000 m³

Nutzfläche:                                    ca. 2700m²

Baubeginn:                                   1998

Fertigstellung:                              1999

Übernahme Vierundeinzig:      2013

Das Gebäude wurde in den frühen 1900er Jahren als Teil einer Lodenfabrik für die Trocknung der Schafwolle errichtet. Im Auftrag von DDr. Esther Banffy wurde das jahrelang leerstehende Gebäude in den Jahren 1998-99 zu einem Therapie- und Ausbildungszentrum umgebaut. Dabei wurden alle Holzbalkendecken entfernt und durch Sathlbetondecken ersetzt. Weder die Tragfähigkeit, der statische Raster, noch der Brandschutz entsprachen den neuen Anforderungen. Für das komplexe Raumprogramm  eines Therapie- und Ausbildungszentrum war eine vollständige Umgestaltung des Gebäudes erforderlich. Nur die Außenwände und das Dach blieben bestehen.  Im 2. Obergeschoss wurde ein großer Turnsaal eingebaut, dessen Decke mit unterspannten Stahlträgern frei über die gesamte Gebäudetiefe gespannt ist. Nach Außen wurden lediglich ein großer Erker auf der Straßenseite und ein kleiner Erker auf der Hofseite angebaut und das Dachgeschoss Richtung Osten vergrößert. Ansonsten blieb das Gebäude in seiner ursprünglichen Erscheinung erhalten. Im Jahr 2013 erwarb die Familie Weiss-Schletterer das Gebäude und funktionierte es zu einem multifunktionalen Veranstaltungszentrum um.

Im großen Saal des 2. Obergeschosses wird heute getanzt, musiziert und gefeiert. Die vorherige Raumaufteilung des Therapie- und Ausbildungszentrums konnte von den neuen Besitzern ohne Umbauten für den neuen Zweck genutzt werden. So stehen heute eine Reihe von kleineren Sälen für verschiedene Veranstaltungen jeglicher Größenordnung, Räume für Büros und Werkstätten, Wohn- und Übernachtungsmöglichkeiten für Künstler und auch eine Wohnung für die Eigentümerfamilie zur Verfügung.